Jugendgerichtshilfe

(JGH)

 

 

Die Mitwirkung der Jugendgerichtshilfe im Jugendgerichtsverfahren ist Pflichtaufgabe der Jugendämter, die diese an freie Träger wie dem SKFM Monheim am Rhein e.V. delegieren kann (gemäß § 52 Abs. 2 KJHG).

Die JGH betrifft Jugendliche (14 - 18 Jahre) und Heranwachsende (18 - 21 J.).

Die Kontaktaufnahme erfolgt über die Jugendämter Langenfeld und Monheim am Rhein.

 

 

Aufgaben der Jugendgerichtshilfe

 

Das Jugendgerichtsgesetz regelt die Verpflichtungen der Jugendgerichtshilfe (gemäß § 38 JGG). Sie soll im Verfahren vor dem Jugendgericht erzieherische, soziale und fürsorgliche Aspekte darstellen, um zur Erfassung der Persönlichkeit des Angeklagten beizutragen.

 

 

Dazu gehören

 

  • Wesentliche Punkte der Lebens- und Familienverhältnisse
  • Werdegang
  • Bisheriges Verhalten des Angeklagten

 

Die Stellungnahme vor dem Jugendgericht erfolgt in der Regel schriftlich und mündlich. Sie basiert meistens auf vorherigen Gesprächen mit dem Angeschuldigten und dessen Bezugspersonen.

 Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer Monheim